Öl aus der Pilotanlage

Das Konzept
Aus Kunststoff-Abfällen wird durch eine SYNTROL®-Thermolyse ein vielseitig einsetzbarer, flüssiger Energieträger produziert. Dazu wird ein weltweit neuartiges, im Industriemaßstab erprobtes und teils patentiertes Verfahren angewandt. Der Vorteil dieser Technik ist, dass aus verschiedenen organischen Stoffen ein Öl – vergleichbar mit Heizöl nach DIN 51603-1 – hergestellt wird, das einen energetischen Wirkungsgrad von ca. 90 % hat. Die erste kommerzielle Pilotanlage im Industriemaßstab ist in der Schweiz seit 2005 in Betrieb.
In Abhängigkeit vom Stand des Beteiligungskapitals wird der Fonds sukzessive die Betreibergesellschaft mit der Bestellung, Installation und Inbetriebnahme von vier SYNTROL®- Anlagen beauftragen. Diese werden auf einem Grundstück im Rheinauhafen der Stadt Mannheim errichtet. Die Genehmigungen für die Anlagen liegen bereits vor.

Sortier- und Zerkleinerungsstraße
Um sich veränderten Marktsituationen (z. B. gelbe Tonne) anzupassen wurde die Planung ergänzt. Zwei große Sortier- und Schreddereinheiten nach neuester Technik ermöglichen es, Inputmaterial leichter und günstiger zu beschaffen. Günstige, oder gar kostenfreie sogenannte Spot-Positionen an Inputmaterial können dadurch angenommen werden. Die Abhängigkeit von Lieferanten für benötigtes, aufbereitetes Material wird dadurch sehr stark reduziert.

Die Anlage ist zur Zerkleinerung und Nachsortierung von PE – PP – Fraktionen inkl. Förder- und Lagersystem, bestehend aus, Trogkettenförderern und den Lagersilos, sowie einer Trocknungsvorrichtung für die feuchten Inputmaterialien eingeplant worden.

Die Anlage besteht im Wesentlichen aus 4 Anlagenbereichen:

  • Vorzerkleinerung der als Ballenware angelieferten Produkte
  • Sortierstrecke zur Ausschleusung von PVC und PET Anteilen, sowie Metallen
  • Nachzerkleinerung auf eine Körnung von 1 - 30 mm
  • Silierung mit Trocknung

Die Produktion
Die Effizienz der Anlage beeindruckt: Rund 1.000 kg Plastikmüll werden in 850 Liter Heizöl umgewandelt! Von den in Deutschland jährlich anfallenden ca. 4,5 Mio. Tonnen Kunststoffabfall für Recycling bzw. Müllverbrennung kann jede Anlage über 5.000 Tonnen pro Jahr verarbeiten, mithin sind genügend „Rohstoffe“ vorhanden.

Verkauf und Vermarktung
Woher kommen die Kunststoff-Abfälle für die Anlage? Öffentliche Verwaltungen, Alten- und Pflegeheime, Krankenhäuser sowie Großwohnanlagen in der Umgebung des Standortes erzeugen mehr als genug Kunststoff-Abfall, der zur Verarbeitung zur Verfügung steht.

Die Einsatzmöglichkeiten
Sicherheit und Kalkulierbarkeit beim Verkauf des von der Anlage produzierten Qualitäts-Öles ist durch eine nahezu garantierte Nachfrage gewährleistet.
Das Produktöl wird im Verkauf nach der momentanen Ölpreissituation (einschließlich des von der Gesellschaft zu erzielenden Gewinns) unter dem jeweils gültigen Verkaufspreis von Heizöl liegen.  

Die Einsatzmöglichkeiten des Produktes sind sehr vielfältig. 
Als Abnehmer kommen infrage:

  • Stadtwerke
  • Betreiber von Blockheizkraftwerken
  • Produktionsfirmen wie z. B. Zementwerke
  • Abnehmer, die das Produktöl als Vorprodukt für andere Qualitäten, z. B. Diesel nutzen wollen.

News

Juni 2017

Die Crowdfunding Aktion nimmt nach und nach Gestalt an.

Zur Umsetzung bedarf es großer Unterstützer die derzeit für das Projekt gewonnen werden

Das Crowdfunding für die Pilotanlage über New Plastic Cycle wird voraussichtlich im Juli 2017 an den Start gehen können.

September 2016

Die Voraussetzungen für  das Crowdfunding zur Errichtung einer Pilotanlage der neuen Generation wird geschaffen.

Um diese umzusetzen wurde eine Gesellschaft gegründet, über die das Crowdfunding, getrennt vom Fonds  umgesetzt werden wird.

Hintergrund ist, dass die bereits bestätigte Technologie nicht nur als Beweis dafür dienen soll, die betriebswirtschaftliche Sinnhaftigkeit der Technik zu belegen, sondern auch als Umsetzung für die weltweite Einführung dieser rohstofflichen Recycling-Technologie dienen soll.

Januar 2016

Der Standort in Mannheim wird von dem Fonds aufgegeben. Da eine zeitnahe Umsetzung nicht mehr gewährleistet ist, hat man sich mit der Verpächterin geeinigt und wurde ohne weitere Kosten zum 31.12.2015 aus dem langjährigen Pachtvertrag entlassen.

Dezember 2015

Eine neue Pilotanlage im geforderten industriellen Maßstab ist weder für den Fonds noch für den Anlagenbauer alleine finanzierbar. Es ist angedacht, die Finanzierung über ein Crowdfunding darzustellen. Hierzu müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden.

September 2015

Es kristallisiert sich heraus, dass jedwede größere Investoren eine Pilotanlage der neuesten Generation analysieren möchten.

Die hervorragenden Testergebnisse der EPEA Internationale Umweltforschung auf Basis der alten Pilotanlage bestätigen zwar,  dass die Produktions-Kalkulationen hinsichtlich Qualität passen, jedoch wird eine betriebswirtschaftliche Darstellung nur mit der neuen Generation der Syntrol-Technik  akzeptiert.

Hierzu wird eine neue Pilotanlage am Besten im industriellen Maßstab benötigt.

Öko-Energie Umweltfonds 1 GmbH & Co. KG - Industriestraße 37 - 28199 Bremen - Telefon: 0421 13166

Ventafonds Capital GmbH